Hoffnungsengel

Bei sich selbst bleiben

Und da bin ich wieder nach längerer Zeit!

Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Sprache unzureichend ist, um Gefühle oder Gedanken zu beschreiben, außerdem ist sie so missverständlich manchmal....

Wo ist bloß die Zeit geblieben?
Dort, wo ich jetzt bin hätte ich nie gedacht zu sein.
Es ist alles noch neu, aber dennoch die Routine in meinem Praktikum und in der Schule ist da und vor allen Dingen die Freude daran Neues zu lernen, für Menschen da zu sein!

Heute ist wieder einer dieser Abschiede, von einem besonderen Menschen, der mir die letzten Jahre sehr geholfen hat, aber manchmal da muss es glaube ich sein....dass man sich von anderen Menschen löst, um weitere (andere?) Wege zu gehen.
Aber ich werde die ehrlichen und tiefen Gespräche mit dieser Person niemals vergessen, ihre Stimme kann ich immer noch in mir, neben meiner eigenen hören.
Vielleicht hole ich sie in den Zeiten, wo es mir mal nicht so gut geht wieder hervor, denn diese tröstet mich und nimmt mich letztlich so an, wie ich bin.

Und doch....letztlich geht es darum, ob man sich selbst denn überhaupt annimmt. Und gewiss,nach diesen letzten schwierigen Jahren tue ich dies und gehe zufrieden mit mir selbst meinen Weg weiter....ins scheinbar ungewisse Gewisse...

Ich denke, wenn man in sich geht, wird man feststellen, dass es da bestimmt so einige Stimmen in einem gibt, die einem Kraft geben, ermuntern man selbst zu bleiben, aber vielleicht auch Stimmen, die einen eher entäuschen, runtermachen....

Doch was davon ist man wirklich selbst und was die anderen Menschen?

Durch meine Arbeit mit alten Menschen habe ich umso mehr gemerkt, wie wichtig Erinnerungen sind und das diese quasi das Fundament sind, auf das man in schwierigen Zeiten bauen kann.

Und dafür danke ich, für die zahlreichen schönen und schwierigen Momente mit Menschen in der Vergangenheit, denn diese haben mich dazu geführt weiter in mich hinein zu gehen und immer mehr herauszufinden, wer ich eigentlich wirklich bin.

1 Kommentar 10.6.10 15:53, kommentieren

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Nächtlicher Spaziergang

Durch die Straßen geh

versunken in Gedanken

in Bildern ich Dich wiederseh....

Kühler Wind streichelt sanft das Haar

Stiller Ort, verborgen

nur Deine Schritte sind zu hören

alle Menschen sind fort

wen mögen sie noch stören?



Und Du wieder in Gedanken

Verschiedene Bilder erscheinen Dir

Vergangenes wird gegenwärtig....

Es fällt leise der Regen auf den

von Blättern bedeckten Boden

Menschen vergangener Zeiten werden lebendig,

ja sie leben! Werden selbstständig!



Du gehst weiter Deines Weges Leben

Der Regen Dich durchnässt

Die Kälte sich ausbreitet

Bäume aneinandergereiht

werfen unheimliche Schatten....

Der Vollmond sich nur mühselig aus den hartnäckigen Wolken befreit

Wirft zartes Licht, in die von nächtlicher Dunkelheit umhüllte Welt.



In der weiten Ferne, Kirchenglocken

Weißt nicht, was Du suchst

Wer mag das schon wissen?

Deinen Kopf Du nach oben neigst

Im Licht der Straßenlaterne

Regentropfen wie funkelnde Perlen auf Deinem Gesichte.



Einen Moment Du die Augen schließt,

einfach nur vorhanden bist

die Zeit vergisst

den Gefühlen freien Lauf lässt,

bis Du wieder die Augen öffnest,

Dich der Wind aufwirbelt, zum nächsten Schritt ermutigt.

Einsamkeit Du fühltest,

bis Du merktest, dass sie eine Illusion ist.



Denn wahrhaftig verbunden Du Dich fühlst,

zu der Welt, der Natur, dem Licht,

zu den Menschen....

2 Kommentare 6.2.10 19:17, kommentieren

Story geht weiter!:)



Der Club der toten Dichterinnen geht weiter!

Link----->>>>Club der toten Dichterinnen

Allen viel Spaß beim Lesen!

1 Kommentar 10.5.09 18:47, kommentieren

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